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	<title>Geisteswissenschaften Übersetzung Archives - Textworks Translations</title>
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	<description>Übersetzungen von Wissenschaftlern für Wissenschaftler</description>
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	<title>Geisteswissenschaften Übersetzung Archives - Textworks Translations</title>
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		<title>Einige Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Schreibstilen im Deutschen und Englischen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[textworks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 14:37:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie eine englische Übersetzung Ihres deutschen Manuskripts erhalten, dann kann diese im Ton und Stil leicht von Ihrem ursprünglichen Text abweichen. In diesem Blogbeitrag erklären wir, wie und weshalb. „Hedging“ &#8211; Sich nach allen Seiten absichern Wissenschaftliches Schreiben bedient sich in jeder Sprache des „Hedging“ (sich nach allen Seiten absichern), d.h. Behauptungen werden in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-10101 size-full" src="https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-Unterschiede-im-wissenschaftlichen-Schreiben2.jpg" alt="Beitragsbild - Unterschiede im wissenschaftlichen Schreiben2" width="1000" height="750" srcset="https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-Unterschiede-im-wissenschaftlichen-Schreiben2.jpg 1000w, https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-Unterschiede-im-wissenschaftlichen-Schreiben2-300x225.jpg 300w, https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-Unterschiede-im-wissenschaftlichen-Schreiben2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><em>Wenn Sie eine englische Übersetzung Ihres deutschen Manuskripts erhalten, dann kann diese im Ton und Stil leicht von Ihrem ursprünglichen Text abweichen. In diesem Blogbeitrag erklären wir, wie und weshalb.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9456"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>„Hedging“ &#8211; Sich nach allen Seiten absichern</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Wissenschaftliches Schreiben bedient sich in jeder Sprache des „Hedging“ (sich nach allen Seiten absichern), d.h. Behauptungen werden in der Argumentationsweise vorsichtig formuliert, um die Aussagen abzuschwächen, oder anders gesagt, um diese mit weniger Nachdruck vorzubringen. Im Deutschen wird häufiger eine direkte und explizite Sprache für Behauptungen verwendet (z.B. „Das vorliegende Forschungsprojekt zeigt, dass …“), wodurch dem Verfasser mehr Autorität verliehen wird. Im Englischen gibt es hingegen die Tendenz, Behauptungen abzuschwächen oder zu mildern, damit Kritik entschärft wird, oder um einen bescheidenen Ton anzuschlagen (Writing Development Centre). Hier sind einige Beispiele:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">„In this article <u>we hope to</u> show that …“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Smith (2008) <u>appears to</u> marginalize this issue“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„These results <u>may have been</u> misinterpreted“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„This <u>would</u> indicate that …“</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Die Personalpronomen</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Herkömmlicherweise haben Wissenschaftler, die auf Englisch schreiben, die Verwendung von Personalpronomen vermieden, um einen förmlichen und objektiven Ton zu wahren. Die Verwendung von Personalpronomen nimmt jedoch zu – vor allem in den Sozial- und Geisteswissenschaften (Bryson). Im Deutschen ist die Verwendung von Personalpronomen nicht so verbreitet. In der Tat sind Englischübersetzer immer erstaunt über die Bandbreite und den Einfallsreichtum der im Deutschen darauf verwendet wird, das menschliche Handeln auszuklammern. Hier sollen ein paar Beispiele für die deutschen Variationen genügen:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">„In einem ersten Schritt wird aufgezeigt …“ („Firstly, I will demonstrate …“)</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Es lässt sich voraussetzen, dass &#8230;“ („We can assume that &#8230;“)</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„In dem Vergleich dieser Gesellschaftsschichten fällt auf &#8230;“ (hier entscheidet sich der Englischübersetzer vielleicht dafür, den unpersönlichen Stil beizubehalten: „The comparison of these social classes shows that &#8230;“. Es wäre aber auch durchaus möglich, hier im Englischen ein Personalpronomen einzuführen: „If we compare these social classes, we see that …“).</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Außerdem wird im Deutschen häufig das unpersönliche Pronomen „man“ verwendet, während „one“ im britischen Englisch fast immer vermieden wird (außer von der Queen!): „Man soll die verschiedenen Möglichkeiten in Betracht ziehen“ („We should consider the possibilities“).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Das Aktiv/Passiv</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Die Verwendung des Passivs trägt auch zu diesem unpersönlicheren, neutraleren Ton in deutschen, wissenschaftlichen Texten bei, z.B.:</span></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">„In dieser Arbeit werden die Vorteile und Nachteile von X diskutiert“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Es muss angenommen werden, dass…“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Es sei noch zu erwägen, ob …“</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Hier sind für jedes Beispiel verschiedene Übersetzungen ins Englische im Passiv möglich. Es wäre im Englischen aber auch ganz natürlich, das Aktiv zu verwenden (mit oder ohne einem Personalpronomen), etwa:</span></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">„In this article, I will discuss the advantages and disadvantages of X“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„We must assume here that …“</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„We still need to consider whether …“</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Der Nominalstil</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Im Deutschen werden oft Substantive (Nomen) verwendet, während im Englischen Verben bevorzugt werden, z.B.:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">„Die Diskussionen bringen polarisierte Meinungen zum <u>Ausdruck</u>“ („The discussions <u>express</u> polarized views“)</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Die Kurse bieten Flexibilität bei der <u>Steuerung</u> und <u>Optimierung</u> von Lernprozessen an“ („The courses offer flexibility in <em>managing</em> and <em>optimizing</em> learning processes“)</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">„Das <u>Unterdrücken</u> negativer Gefühle führt zu weiteren Problemen“ („<u>Suppressing</u> negative feelings leads to further problems“).</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;">Obwohl es sich bei der Vorstellung, die Briten seien stets höflich und zurückhaltend, sicher um ein Klischee handelt, trifft diese Beschreibung auf die englische Wissenschaftssprache durchaus zu und die englische Übersetzung, die Sie erhalten, kann vorsichtiger und zaghafter formuliert sein als Ihr deutscher Ausgangstext. – Die Engländer gehen gerne „auf Nummer sicher“.  Zudem, wenn Ihr Originaltext durchwegs einen unpersönlichen Ton hat, kann es gut sein, dass der Englischübersetzer das abgewandelt hat, indem er einige Personalpronomen eingefügt und eine aktive Sprache eingeführt hat, weil diese Mischung im Englischen vertrauter ist. Das ist insbesondere der Fall, wenn Ihr Text als Beitrag auf einer Tagung vorgesehen ist. Und guter Letzt: Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Substantive in der englischen Version nicht wiederfinden!</span></p>
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		<title>7 Tipps zur Vorbereitung Ihrer wissenschaftlichen Publikation für die professionelle Übersetzung</title>
		<link>https://www.textworks.eu/manuskript-uebersetzung-vorbereiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[textworks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 13:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachterminologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachübersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie möchten einen wissenschaftlichen Aufsatz in einer fremdsprachigen Zeitschrift publizieren und diesen professionell übersetzen lassen? Wir geben Ihnen nützliche Ratschläge für die Vorbereitung Ihres deutschen Manuskripts für eine solche Übersetzung. 1. Präzise formulieren in der Muttersprache Egal wie gut Sie eine Fremdsprache beherrschen, Sie werden sich immer präziser in Ihrer Muttersprache ausdrücken. Deshalb empfehlen wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;"><em><img decoding="async" class="alignnone wp-image-10090 size-full" src="https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-7-Tipps-zur-Vorbereitung-auf-wissenschaftliche-Übersetzungen.jpg" alt="Beitragsbild - 7 Tipps zur Vorbereitung auf wissenschaftliche Übersetzungen" width="1051" height="701" srcset="https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-7-Tipps-zur-Vorbereitung-auf-wissenschaftliche-Übersetzungen.jpg 1051w, https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-7-Tipps-zur-Vorbereitung-auf-wissenschaftliche-Übersetzungen-300x200.jpg 300w, https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-7-Tipps-zur-Vorbereitung-auf-wissenschaftliche-Übersetzungen-1024x683.jpg 1024w, https://www.textworks.eu/wp-content/uploads/2019/12/Beitragsbild-7-Tipps-zur-Vorbereitung-auf-wissenschaftliche-Übersetzungen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1051px) 100vw, 1051px" /></em></span> <span style="font-size: 12pt;"><em>Sie möchten einen wissenschaftlichen Aufsatz in einer fremdsprachigen Zeitschrift publizieren und diesen professionell übersetzen lassen? Wir geben Ihnen nützliche Ratschläge für die Vorbereitung Ihres deutschen Manuskripts für eine solche Übersetzung.</em></span> <span id="more-9376"></span> <strong>1. Präzise formulieren in der Muttersprache</strong></p>
<p>Egal wie gut Sie eine Fremdsprache beherrschen, Sie werden sich immer präziser in Ihrer Muttersprache ausdrücken. Deshalb empfehlen wir Ihnen, einen Aufsatz möglichst in dieser zu verfassen. Es ist Aufgabe der Übersetzerin, dann nicht nur die Inhalte akkurat in die gewünschte Fremdsprache zu übertragen, sondern Ihren Artikel auch in eine Form zu bringen, welche der wissenschaftlichen Kultur der Zielleserschaft entspricht. Und: Lassen Sie Ihren Aufsatz ein paar Tage ruhen und lesen Sie ihn noch einmal gründlich durch, bevor Sie ihn in die Übersetzung geben. Je klarer und unmissverständlicher Inhalte formuliert sind, umso präziser wird auch deren Übersetzung ausfallen.</p>
<p><strong> 2. Vollständig abgeben</strong></p>
<p>Nachträgliche Änderungen in eine vorhandene Übersetzung einzubauen, ist meist mühsam und sorgt schnell für Verwirrung. Um die bestmögliche Qualität zu garantieren, sollte die Übersetzerin den vollständigen Text an einem Stück übersetzen – dann wirkt er auch aus einem Guss. So sollten Sie uns möglichst den ganzen Aufsatz auf einmal schicken und von Teillieferungen absehen.</p>
<p><strong>3. Terminologische Ressourcen bereitstellen</strong></p>
<p>Jede wissenschaftliche Subdisziplin ist eine Welt für sich – auch wenn unsere Übersetzer bereits in einer der Sozial- oder Geisteswissenschaften promoviert haben. Daher: Falls Sie diese zur Hand haben, stellen Sie uns terminologische Ressourcen zu Ihrem Fachbereich zur Verfügung, Glossare, Aufsätze zum gleichen Thema in der Ausgangs- bzw. Zielsprache oder auch Links zu wertvollen Webseiten. Dieser Wissenstransfer wird unsere Arbeit und Recherchen deutlich erleichtern, und Sie werden sicherlich weniger Rückfragen von uns erhalten.</p>
<p><strong>4. Infos zur Leser- bzw. Hörerschaft mitteilen</strong></p>
<p>Teilen Sie uns mit, ob Ihr Text in einem Fachbuch oder als populärwissenschaftliche Literatur erscheinen soll. Vielleicht brauchen Sie ihn vielmehr für einen Vortrag? Diese Informationen sind beim Übersetzen wichtig. Denn auch hier werden sprachliche und kulturelle Anpassungen vorgenommen: es wird beispielsweise darum gehen, sich konkrete Anekdoten oder Scherze auszudenken, die bei einem Vortrag in den USA oder in Großbritannien funktionieren oder darum, Sätze drastisch zu kürzen.</p>
<p><strong>5. Editierbare Bilder mitschicken</strong></p>
<p>Wenn Ihr Aufsatz Diagramme oder Tabellen enthält, sollten Sie sie in einem editierbaren Format mitschicken. Diagramme und Tabellen im Bildformat muss der Übersetzer entweder (bei komplizierten Darstellungen) unterhalb als unformatierten Text übersetzen oder (bei einfachen Darstellungen) ganz neu erstellen. Das bedeutet am Ende Extra-Arbeit für Sie. Denn ist die Grafik zugänglich, können wir gleich in diese hinein übersetzen.</p>
<p><strong>6. Zitierweise bestimmen</strong></p>
<p>Zitierweisen hängen sowohl vom Sprachraum als auch von den Richtlinien des Verlags ab. Soll „Bourdieu 1997“ direkt in den Text oder als Fussnote eingefügt werden? Soll dann der ganze Titel des zitierten Buches angegeben werden? Wie soll ausserdem das Literaturverzeichnis aussehen? Geben Sie uns konkrete Beispiele, legen Sie uns die Vorgaben Ihres Verlags vor oder lassen Sie uns einfach wissen, ob es die APA- oder MLA-Richtlinien sein sollen. So ersparen Sie sich nachträgliche Korrekturen.</p>
<p><strong> 7. Zeit für Rückfragen einplanen</strong></p>
<p>Den Liefertermin für die Übersetzung sollten Sie nicht am Vorabend Ihres eigenen Abgabetermins festlegen. Denn die Übersetzerin wird sowohl während als auch am Ende ihrer Arbeit Rückfragen an Sie haben. Dieser Prozess kann relativ zeitintensiv sein und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.</p>
<p>***</p>
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